Laudatio von Gerhard Bretzinger (HWK) und Thomas Jäger (WCC) anlässlich
der 11-jährigen Kooperation HWK/WCC am
15. November 2008 im Schloss Ettlingen

 

 Thomas:
Ein herzliches Willkommen auch von unserer Seite geht an Sie verehrte Gäste. Warum gerade wir beide hier stehen und die Geschichte dieser einmaligen Kooperation erzählen, können andere Personen sicherlich besser beurteilen und einschätzen als wir dies tun können.

Gerhard:
Eines liegt mir persönlich am Herzen und sei deshalb gesagt. Uns beiden verbindet sicherlich mehr als manche glauben. Speziell durch meine Herzoperation in der Herzklinik in Karlsruhe im Jahre 2006 bekam unsere Freundschaft einen besonderen Stellenwert der sicherlich noch lange anhalten wird. Meinen Dank für die damalige Aufnahme, Pflege und Betreuung in der Herzklinik möchte ich nochmals heute an dieser Stelle Bettina, Ehefrau von Thomas, ausdrücken und Ihr für alles danken.

Thomas:
Nun aber zu der einmaligen Deutschlandweiten Kooperation der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung und dem Wasener Carneval Club Ettlingen.

Gerhard:
Der Wasener Carneval Cub Ettlingen ist nicht nur im Fastnachtstreiben, sondern auch in der Ettlinger Vereinszene ein belebendes und sehr aktives Element.
Die Wasenfastnacht geht nach Überlieferungen in das 19. Jahrhundert zurück. Martin Brecht wurde im Jahre 1904 zum ersten Wasenbürgermeister ernannt. Die Hochburg war das Vereinslokal „Gasthaus Reichsadler“ oder in alt Ettlinger Sprache der Fastnachter der „Reichsgockler genannt“, am Eingang des Wasenparks in der Rheinstraße gelegen. Die Bürger im Wasen bekamen zugleich den Kosenamen „Die Wasenknoddler“. Im Mittelpunkt aber stand der Aff vom Wasen den Martin Brecht aus China mitbrachte. Im Jahre 1962 wurde dann die Vereinsgründung unter dem Namen „Wasengemeinde“ besiegelt. Karl Brecht, Sohn von Martin Brecht, wurde 1. Vorsitzender. 1967 wurde der Verein durch eine Namensänderung in Ettlinger Wasen umbenannt. In der Fastnachtskampagne 68/69 wurde Manfred Jordan in das Amt des Präsidenten gewählt. Seine Vorgänger waren Helmut Boch, Berthold Rieger und Helmut Maier. Die Gründung der ersten Kindergarde fand dann 1976 statt. Für „Die gute Tat“ verlieh man erstmalig 1982 den Goldenen Wasenaff.
Die Jugendarbeit verzeichnete im Jahr 1985 erste Erfolge, die Kindergarde wurde damals Badischer Meister. 1987 war die Geburtsstunde des Wasenfestes im Wasenpark und 2 Jahre später konnte dort das Affendenkmal eingeweiht werden. Im darauf folgenden Jahr richtete der Ettlinger Wasen die Badischen Meisterschaften im Gardetanz in der Albgauhalle aus. 1989 wurden die Wasenspatzen Deutscher Vize Meister und das Tanzmariechen Simone Seiler Badische Meisterin.
In der Hauptversammlung im Jahr 1990 entschied man dann den Verein in Wasener Carneval Club Ettlingen umzubenennen. Das erste Ettlinger Gardetanzturnier, heute benannt nach Manfred Jordan, wurde 1991 ausgerichtet. Das Wasen-Trio feierte 1993 sein 11-jähriges Bühnenjubiläum und hatte den ersten Fernsehauftritt. Manfred Jordan wurde 1998 zum Ehrenpräsidenten und Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger, der jetzige Präsident, wurde Bernd Eyberger.
1999 fand erstmals ein Faschingsball der Besonderen Art statt. Gemeinsam mit den Hagsfelder Werkstätten wurde dieser ausgerichtet. Im Jahre 2001 erhielt das Wasen-Trio den Trommlerpreis verliehen. Die erste Damensitzung in Kooperation mit den Faschingsfreunden „Ettlinger Moschdschelle“ fand 2002 statt. Badischer Meister im Gardetanz wurde die Wasener Schlossgarde im Jahr 2003 und aufgrund der großartigen tänzerischen Leistungen wurde die Wasengarde zur Fernsehsitzung in Düsseldorf eingeladen.

Das Wasen-Trio feierte 2004 das 22-jährige Bühnenjubiläum und die Wasener Schlossgarde belegte bei den Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Gardetanzport den 5. Platz. Das beste Ergebnis seit Bestehen der Wasentanzgarden.
Im Jahr 2005 bildeten 31 Männer den Elferrat und die Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung verleiht dem Wasener Carneval Club, in Person Bernd Eyberger, die Ehrennadel für die herausragenden Verdienste um die Integration von Menschen mit Behinderung.
4x11 Jahre Wasener Carneval Club wurde 2006 groß gefeiert. Die Erfolge der Tanzgarden wurden 2007 mit der Badischen Vizemeisterschaft der Wasener Schlossgarde belohnt. Zudem waren die Tanzgruppen auf der Süddeutschen Meisterschaft in Würzburg vertreten.

Thomas:
Was heißt eigentlich „HWK“ = Hagsfelder Werkstätten. Die HWK gGmbH ist die große Betriebsgesellschaft der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V.
Unser Auftrag heißt: Arbeitsplatz und Lebensraum für Menschen mit Behinderungen. In verschiedenen Betriebsstätten im Großraum Karlsruhe ermöglichen wir mehr als 1000 Menschen mit Behinderungen die Teilhabe an der Arbeitswelt. Sie finden bei uns ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Arbeitsplätzen in Produktion und Dienstleitung, verbunden mit individuell angepassten Leistungen der Rehabilitation und Berufliche Bildung.
Für mehrfachbehinderte Menschen, die in unseren Betriebsstätten nicht mitarbeiten können, bieten wir in unserem Förder- und Betreuungsgruppen eine verlässliche soziale Teilhabe, stundenweise Beteiligung an Arbeitsprozessen sowie fachgerechte individuelle Förderung und Pflege.
Als Arbeitgeber übernimmt die HWK gGmbH inzwischen Verantwortung für mehr als 1400 Menschen mit und ohne Behinderungen. Als großer Ausbildungsbetrieb insbesondere in den Bereichen Heilerziehungspflege und Sozial/Heilpädagogik engagieren wir uns darüber hinaus für junge Menschen, die sich für „Arbeit mit Sinn“ entschieden haben. Daneben sind wir eine anerkannte Zivildienststelle.
Für diejenigen Menschen mit einer geistigen Behinderung, die nicht mehr bei den Eltern wohnen und alleine nicht zurechtkommen, bieten wir darüber hinaus Wohnangebote unterschiedlichster Art in zahlreichen Gemeinden unseres Einzugsgebietes, das sich über das Stadtgebiet Karlsruhe und Teile des Landkreises Karlsruhe erstreckt. Hier haben inzwischen mehr als 270 Menschen ihr Zuhause gefunden. Die von uns im gemeindeintegrieten Wohnen begleiteten Menschen wollen und sollen jedoch nicht allein auf die Hilfen des hauptamtlichen Personals angewiesen sein. Mit vielen ehrenamtlich und freiwillig helfenden Menschen erweitern wir die Handlungsmöglichkeiten der Menschen mit Behinderung die sich z.B. über die individuelle Begleitung zu einer Kulturveranstaltung oder einem Fußballspiel sehr freuen.
Die Qualität wird in allen Leitungsangeboten der HWK großgeschrieben, das unterstützen wir mit einem auf unsere betrieblichen Anforderungen angepassten zertifizierten Qualitätsmanagement-System. Nach der internationalen Qualitätsnorm der DIN EN ISO 9001:2000. Der TÜV Süd als beauftragte Zertifizierungsstelle überprüft jährlich dessen Stand und seine Umsetzung.
Unser Leitbild beschreibt näher, wofür wir stehen, wer und was in der HWK zählt.
Alles hat natürlich seine Geschichte. Die Hagsfelder Werkstätten wurden 1962 vom Verein Lebenshilfe gegründet. Ende 1991 in eine selbständige gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung ausgegliedert. In 1997 wurden die Wohnheime des Vereins Lebenshilfe, die Gründung des ersten Wohnheims erfolgte 1980, in die GmbH aufgenommen. Infolge dessen wurde der Firmenname um den Begriff Wohngemeinschaften erweitert.
Seit dem Jahre 2000 besteht das von der HWK gGmbH und dem Verein Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V. gemeinsam gegründete Beschäftigungszentrum Karlsruhe gGmbH, eine Integrationsfirma für die berufliche Eingliederung von benachteiligten und behinderten Menschen, die auf besondere Hilfen unserer Werkstätten nicht oder nicht mehr angewiesen sind.

Eine besondere wirtschaftliche Förderung erfährt die HWK gGmbH durch die Lebenshilfe Stiftung Karlsruhe.

Gerhard:
Im Rahmen der arbeitsbegleitenden Maßnahmen stand der Rosenmontag schon seit bestehen der Betriebsstätte Ettlingen auf dem Programm. Um dieser Veranstaltung einen anderen Stellenwert zugeben kam es bei einem Gespräch zwischen Jürgen Schleicher und meiner Person zu der Idee, einmal von außen hierfür jemand zu gewinnen. In diesem Zusammenhang sagte er, sein Freund Peter Reiter würde im Wasen-Trio Musik machen, den könnte er mal fragen.
Bald danach kam es zum ersten Treffen mit Peter Reiter in der Betriebsstätte Ettlingen. Dieser war von unserer Arbeit dermaßen angetan, dass sie sich sofort bereit erklärten den nächsten Rosenmontagsball in der HWK musikalisch zu begeleiten. Ich kann mich noch genau erinnern als die 3 Musiker damals bei uns in der Betriebsstätte eintrafen, gezeichnet von dem großartigen Fernsehauftritt einer Prunksitzung in Mannheim.
Wir hatten Tische in der Mitte unserer Turnhalle aufgebaut und sofort startete das Wasen-Trio mit ihren Stimmungsliedern. Es dauerte nicht lange stand der Saal auf dem Kopf. Die Stimmung war riesig, so etwas hatten wir noch nicht erlebt, es war einfach großartig. Was uns besonderes beeindruckt hatte war, wie Peter, Thomas und Bernd, auf unsere Beschäftigten eingingen, es war einmalig. Im Nachgang wurde noch lange über die gelungene Veranstaltung gesprochen.

Thomas:
Das Wasen-Trio, Bernd Rehberger, Thomas und Peter Reiter, traten zum erst Mal an der Wasen Prunksitzung 1982 auf. Paul Schill, damailger Ehrensenator des WCC, schrieb die ersten Liedertexte. Die nächsten Jahre brachten ein stetes Bergauf, besonders in den Prunksitzungen wurde das Wasen-Trio zu einem nicht mehr wegzudenkenden Programmpunkt.
Der erste große Auftritt außerhalb der Ettlinger Stadtgrenzen ließ nicht lange auf sich warten. Die Karnevalsgesellschaft KG West holte sich das Wasen-Trio in seine Prunksitzung. Danach jagte ein Auftritt den anderen und die drei jungen Musiker erfreuten sich immer größerer Beliebtheit im ganzen Landkreis Karlsruhe und darüber hinaus. Es folgten Auftritte im Rosengarten in Mannheim vor 2500 Zuhörern, sowie im Forum Ludwigsburg und weitere unzählige Gastauftritte in der Region. 
Aufgrund der großen Erfolge wurde das Wasen-Trio 1990 vom Stadtradio Karlsruhe zur „Volkstümlichen Hitparade eingeladen“. Mit dem Lied, Karle woisch no damals, stürzten Sie damals den nicht weniger bekannten Heino vom ersten Platz. Drei Wochen lag dann das Wasen-Trio auf dem ersten Platz.
Das mit Abstand erfolgreichste Jahr war dann 1992. Sie hatten ihr großes Ziel erreicht. Den Auftritt bei der Karlsruher Fernsehsitzung. Im drauffolgendem Jahr, 1993, feierte das Wasen-Trio sein 11-jähriges Bühnenjubiläum am 9. Januar im Vereinsraum. In den folgenden Jahren feierte man viele großartige Bühnenauftritte mit immer wieder neuen Liedern, mit der Folge dass man im Jahr 2000 erstmals eine eigene CD veröffentlichte.
Die Erfolge außerhalb und während der Fastnachtszeit fanden 2001 ihren absoluten Höhepunkt. Am 11. Februar bekamen die Drei aus der Hand des Präsidenten, Karl-Heinz Kerner, der KaGe Narhalla den Hermann-Siegel-Gedächtnispreis „Trommler von Philippsburg“ übereicht. Als Gäste durften u.a. Erwin Vetter, Josef Offele, Willi Rast und Gerhard Bretzinger unser Wasen-Trio begleiten. Es war ein unvergesslicher Abend an den man heute sich gerne erinnert.
Im Jahr 2002 setzte das Wasen-Trio eine große Idee um. Sie veranstalteten am 26. Oktober eine große Benefizgala für die Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V. und dem Förderverein Sonnenschein zur Unterstützung des Kinderkrankenhauses Karlsruhe e.V. unter dem Titel „Menschen wie Du und ich Hand in Hand“. Der Reinerlös in Höhe von 11.110 Euro wurde geteilt, so dass iede Institution 5.555 Euro erhielt. Der damalige Oberbürgermeister Josef Offele bezeichnete dies als herausragendes Beispiel bürgerlichen Engagements.
Nach der Kampagne im Jahr 2003 scheidet Bernd Rehberger nach 21 Jahren aus dem Wasen-Trio aus. So nahm das Kapitel Wasen-Trio in der Besetzung Bernd Rehberger, Thomas und Peter Reiter ein trauriges Ende.

Gerhard:
Während diesem Nachmittag am Rosenmontag in der Betriebsstätte Ettlingen bekamen diese 3 Freunde etwas aus dem Alltag unserer Werkstatt mit, über unser tägliches tun waren Sie so sehr beeindruckt, dass Sie uns für die Verleihung des Goldenen Wasenaff vorschlugen.
Jürgen Schleicher trat diesbezüglich mit Willi Rast, damaliger Werkstattleiter, in Verbindung und erklärte ihm die Situation. Auf Wunsch des WCC-Vorstandes, wurde ein Treffen mit der Werkstattleitung und Vertreter der Ettlinger Einrichtung und des WCC vereinbart. Es dauerte nicht lange bis man auf den Goldenen Wasenaff zu sprechen kam.
Niemand der HWK-Verantwortlichen war der Stellenwert des Goldenen Wasenaff bekannt, worüber man uns von Seiten des WCC im Detail aufklärte. Willi Rast wurde für die Verleihung vorgeschlagen, der dies jedoch ablehnte und Gerhard Bretzinger von Ettlingen welcher dort Basisarbeit leistet hierfür vorschlug, Gerhard Bretzinger nahm diesen Vorschlag an, jedoch mit dem Wunsch Jürgen Schleicher einzubeziehen, was von beiden Seiten dann so angenommen wurde.
Nach eingehender Diskussion über den Ablauf der Verleihung, kam von Willi Rast im Gespräch mit Bernd Eyberger der Vorschlag im Zuge der immer gepriesenen Integration eine gemeinsame Fastnachtsveranstaltung ins Leben zu rufen. Alle anwesenden waren hell begeistert von diesem Vorhaben. Bald darauf gab Willi Rast als Motor für die HWK mit seiner rechten Hand Ingrid Höber den Startschuss für die Vorbereitungen dieser Großveranstaltung.
Durch viele Absprachen mit den beiden Teams von Willi Rast und Bernd Eyberger, war es überhaupt möglich all dies zu realisieren. Diesbezüglich standen als große Hilfen, Ansprechpartner Thomas Jäger, Jürgen Schleicher und Gerhard Bretzinger stets mit Rat und Tat zur Seite. Hiermit waren die Weichen für den ersten großen Faschingsball gestellt.

Thomas:
D
ieser fand dann am Sonntag den 14. Februar 1999 erstmals in der Schlossgartenhalle in Ettlingen statt. Bei allen Beteiligten spürte man große Anspannung, denn so was gab es in dieser Form noch nicht. Der Kartenvorverkauf und der Absatz an der Tageskasse garantierten eine restlos ausverkaufte Schlossgartenhalle.

Gerhard:
Das Programm beinhaltete verschiedene Tanzdarbietungen vom WCC und der HWK. Besonders beeindruckten die Aufführungen der HWK-Tanzgruppen. Höhepunkt war zweifelsohne der Auftritt des Wasen-Trios oder auch Werner Reich als Sangesfürst intonierte fröhliche Lieder zum Mitsingen.
Zudem ist sicherlich erwähnenswert, dass der damalige Fußballprofi Rainer Scharinger einen Scheck in Höhe von 3000 DM an die HWK übergab.

Thomas:
In den drauffolgenden Jahren gab es sicherlich besondere und nennenswerte Situationen.
Mit Gastauftritten vom TV 05 Bruchhausen, der Augustenkapelle Durlach-Aue, dem Tanzmariechen Franziska Wagner von den Faschingsfreunden Ettlinger Moschschelle, der Guggenmusik Buschbachgugge aus Oberweier wurde das Programm ergänzt und der Faschingsball im Jahr 2000 erfolgreich ausgeführt. Wieder war es Rainer Scharinger, als Fußballprofi beim SSV Ulm, der zwei Bundesligatrikos spendetet und für alle Behinderten ein Geschenk dabei hatte. Zudem wurden beide Vereine Mitglied des anderen.
2003 stand der Faschingsball unter dem Motto „Mittendrin, nicht außen vor“. Das Motto des Jahres der Behinderungen wurde bei dem bunten Fastnachtstreiben in die Tat umgesetzt. Rolf Graupeter stand erstmals als Behinderter in der Bütt.
Der WCC und die Lebenshilfe spenden den Erlös des Faschingsballs im Jahr 2005 in vollem Umfang der Flutopferhilfe der Bundesvereinigung Lebenshilfe.

Gerhard:
Am 12. Februar 2006 versprach Bürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick vor allen Gästen, dass Sie beim 11. Faschingsball einen Auftritt absolvieren wird. Man darf sehr gespannt sein und sollte die Dame an ihr Versprechen erinnern.
Willi Rast mit seinen unzähligen Verdienste wurde zum Ehrenwasenknoddler vom WCC im Jahr 2007 ernannt.

Der bereits 10. Faschingsball fand am 3. Februar 2008 statt. „Das ist zehn Jahre gelebte Integration“, erklärte der Vorsitzende der Lebenshilfe Karl Breh. Landtagsabgeordneter Werner Raab und sein Vorgänger Erwin Vetter waren und sind stets treue Wegbegleiter der Veranstaltung. Anlässlich der 10 Jahre Jubiläumsveranstaltung zeigte der Südwestrundfunk einen Ausschnitt im Fernsehen.
Durch den Verlauf aller Sitzungen führte Präsident Bernd Eyberger vom WCC.

Thomas:
Natürlich dürfen wir an dieser Stelle eines nicht vergessen. Die Fastnachtsveranstaltung wird bis heute von der Stoppelband, verstärkt vom MV Bruchhausen, musikalisch umrahmt. Mit Ihrem bärtigen Tuba-Bläser Willi Rast der immer wieder den musikalischen Rhythmus anheizt. Sie stehen unter der Leitung von Dirigent Julius Weick und Vizedirigent Bernhard Klein, sind Sie nicht mehr wegzudenken. An alle Musikerinnen und Musiker geht an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Weitere Säulen und Stützen sind bis heute die Trainerinnen der Tanzgruppen der HWK Christine Van Roy-Ganter, Kerstin Voigt und Ursula Großmann-Lenk. Als Behinderter in der Bütt Rolf Graupeter und als Hofnarr der HWK Clemens Lennermann. Zum mitsingen und schunkeln fordern jedes Jahr die Happy HWK-Singers das Publikum auf. Auch die tänzerischen Darbietungen der HWK-Mitarbeiter, man denke nur an den Can-Can Tanz, waren und sind absolute Höhepunkte.

Gerhard:
Nicht zu vergessen sind natürlich alle Aktiven des WCC, besonders die tanzende Jugend mit all Ihren Trainerinnen und Betreuerinnen.

Aus heutiger Sicht hat sich der Faschingsball stetig weiterentwickelt. Die Vorbereitung im Vorfeld und die Durchführung der Veranstaltung ist sehr professionell.
Zur Unterstützung des Kaffee- und Kuchenverkaufs wurde das Kaffehäusle Ettlingen auf eigenen Wunsch integriert.
Aufgrund der Veranstaltungen konnte der WCC in den vergangenen Jahren aus den Erlösen insgesamt über 12.000 Euro an die HWK spenden.
Die Kooperation trägt Früchte, nicht nur in der Zusammenarbeit für den Faschingsball , sondern auch darüber hinaus. So geschehen am Tag der offenen Tür in der Betriebsstätte Ettlingen im Jahr 2007. Der WCC betreute an diesem Tag die Gäste der HWK kulinarisch.

Thomas:
Es gebührt auch an einem solchen Abend auch die zu erwähnen die hinter den Kulissen und auf der Bühne Jahr für Jahr tätig sind und zum guten Gelingen beitragen.

Insbesondere sind dies:

Gerhard:
Kaffeehäusle Ettlingen für die Unterstützung beim Kaffee- und Kuchenverkauf

Thomas:
Heidi Eyberger und Charlotte Glasstetter für die Tageskasse

Gerhard:
Olaf Sobotka und Günther Jarzombek für die Fotoaufnahmen

Thomas:
Rolf Rutschmann als Zeremonienmeister

Gerhard:
Alfred Seiler für die Videoaufnahmen

Thomas:
Klaus Glasstetter für den Ton und die Musik

Gerhard:
Stoppelband für die musikalische Begleitung

Thomas:
HWK Gärtnerei Grötzingen für den Blumenschmuck

Gerhard:
Rudi Fien mit seinem Küchenteam für die Speisen und Getränke

Thomas:
Ingrid Höber für die Schreibarbeiten

Gerhard:
Dietmar Hiltscher für die Abrechnung

Thomas:
Clemens Lennermann für die Öffentlichkeitsarbeit

Gerhard:
Bernd Eyberger und Willi Rast für die Programmgestaltung und gesamte Organisation

Thomas:
Alle die beim Aufbau/Abbau tatkräftig uns unterstützen

Gerhard:
Und ganz zum Schluss geht natürlich unser Dank an die Stadt Ettlingen, insbesondere sei Alfons Maisch mit seinem Hausmeisterteam erwähnt.

Sollten wir jemand vergessen haben war es gewiss keine Absicht bei der Vielzahl von Personen.

Thomas:
Zum Abschluss sagen wir nochmals an alle beteiligten Personen die sich auf verschiedenste Art und Weise für den Faschingsball anagieren

HERZLICHEN DANK.

Gerhard:
Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Abend und verabschieden uns „HAND in HAND“ für die Kooperation HWK und WCC

Thomas: Gerhard Bretzinger für die HWK

Gerhard: Thomas Jäger für den WCC